Urinbeschau im Mittelalter
Inkontinenz
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aktualisiert am 25.02.2017

Blasenentleerungsstörungen und Harninkontinenz

  • Inkontinenz allgemein

    Die Harninkontinenz bezeichnet einen unkontrollierten Urinverlust. Aus Schamgefühl wird diese häufig verschwiegen und kann zu einer erheblichen Belastung der Lebensqualität führen.
    Weltweit geht die Internationale Kontinenz Gesellschaft (ICS) davon aus, dass 30% der Frauen und 15% der Männer über 60 Jahren an den Symptomen einer Harninkontinenz leiden.

    In den Hauptformen unterscheidet man zwischen:

    • Belastungsinkontinenz = Harnverlust während körperlicher Anstrengung ohne spürbaren Hanrdrang
    • Dranginkontinenz = unwillkürlicher Harnverlust von plötzlich einsetzendem, nicht unterdrückbare Harndrang begleitet oder diesem folgend.
    • Mischinkontinenz = eine Mischform aus Belastungs- und Dranginkontinenz
      Daneben gibt es noch Sonderformen der Inkontinenz, wie z.B. die Enuresis, dass nächtliche Einnässen des Kindes.

    Bei einer überaktiven Blase stehen die Drangbeschwerden im Vordergrund, ein Harnverlust muss dabei nicht bestehen.

    Da viele Faktoren, wie beispielsweise neurologische, psychiatrische oder kardiologische Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit), Operationen an den Beckenorganen, aber auch Medikamente Einfluss auf die Blasenentleerung haben können, steht bei uns eine genaue Abklärung der Beschwerden im Vordergrund. Durch eine detaillierte und sorgfältige Diagnostik lässt sich eine individuelle Therapie anpassen.
     

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Urologie